Top of Cotopaxi, 5897m

Freitag, 13. Januar 2012

Colombia - der Norden und Abschied

Nun bin ich also beim letzten Blogeintrag angelangt. Unser Flug geht in ein paar Stunden und morgen Samstagabend sollten wir in Zürich landen.
Von Panama sind wir also auf dem Luftweg wieder in Kolumbien gelandet. In Cartagena erwartete uns eine wunderbare Wärme und wolkenloser Himmel – ein Traum nach fast zwei Wochen Regen in Panama… Panama hinterliess auch bei meiner Bank einen schlechten Eindruck. Jedenfalls wurde meine EC-Karte aus Sicherheitsgründen teilweise gesperrt (nur der Magnetstreifen) L Als wir im Taxi sassen und uns nicht mit dem ruhigen, gemütlichen Taxifahrer über den Preis streiten mussten wie die Tage zuvor, wussten wir, wir sind wieder zurück im schönen Kolumbien.
Cartagena ist so zu sagen die „Vorzeigestadt“ Kolumbiens. Wirklich eine wunderschöne Stadt – eine Perle. Die sehr schön restaurierte und in Stand gehaltene Altstadt ist von massiven Stadtmauern umgeben. Zur Weihnachtszeit waren die engen Gassen mit etlichen Lichtern quer über die Strassen geschmückt. Das „Castillo“, die Festung, konnte weder von den Spaniern noch von irgendeiner anderen Nation jemals eingenommen werden. Ein äusserst robustes und cleveres Bauwerk. Da wir kaum auf „weisse Weihnachten“ verzichten konnten, verbrachten wir den 23. Dezember an der Playa Blanca („weisser Strand“) J Cartagena ist eine blühende Stadt, wo auch viele Kolumbianer über Weihnachten ihre Ferien verbringen. Weihnachten wird hier aber, wie Silvester/Neujahr auch, im engsten Familienkreis gefeiert. So gegen Mitternacht geht dann die Jugend aber auf die Strasse bzw. in die Discos – vorher ist nicht viel los. Am 24. Dezember trafen wir Tristan, Philip und Lukas, die drei Berner Jungs, mit denen ich bereits im September in Guatemala eine lustige und gute Zeit verbracht hatte. Fürs Weihnachtsessen gingen wir in ein argentinisches Steakhouse – verhältnismässig teuer, aber sehr lecker. Generell ist übrigens der Norden Kolumbiens mindestens 50% teurer als der Süden – und über die Weihnachtszeit erhöhten sich die Preise erst recht nochmals.
Nach Weihnachten ging’s dann – nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass „alle“ Hotels/Hostels etc. ausgebucht waren – nach Santa Marta, 4 Stunden östlich von Cartagena.
Die Küstenorte haben alle etwas gemeinsam: die Gemütlichkeit. Klar, denn diese Hitze zwingt einen richtiggehend zum Runterfahren. Auch werden dort wieder viel mehr Drogen angeboten als sonst irgendwo. Halsketten, Ohrringe und ähnliches dienen meistens als „Köder“, wenn man die ablehnt, folgen weitere Angebote…aber auch hier: kein Stress, wenn man ablehnt.
Santa Marta hat ungefähr eine halbe Million Einwohner und eine kleine, aber wahnsinnig gemütliche Altstadt mit vielen kleine Restaurants und Bars, speziell um den Parque de los novios herum. Zwischen dem Industrie- und dem Bootshafen liegt ein kleines Stück schwarzen Sandstrands, das über die Feiertage täglich bis zum letzten Quadratmeter ausgebucht war. Das Meer deutlich kühler und dank der Nähe zum Hafen auch nicht sonderlich sauber… die Strandverkäufer in Santa Marta sind auch nicht halb so aufdringlich wie jene in Cartagena. Alles wird einem an den Liegeplatz gebracht – Essen und Getränke. Wir genossen jeweils die Abendsonne am Strand bis zu ihrem Untergang. Dann wurde nicht nur der Himmel wunderschön beleuchtet sondern auch die Weihnachtsbeleuchtung setzte ein – die ganze Strandpromenade entlang; herrlich. Ein paar Kilometer südlich der Stadt befindet sich ein „Ferien-Ressort“, El Rodadero genannt. Dort türmen sich die Hotels entlang des deutlich schöneren Sandstrandes. Wir waren quasi mitten in der Altstadt in einem – leider – richtigen Party-Hostel. Nur Amis, Australier, Engländer und co dort… ruhig war’s eigentlich nur zwischen 3 und 8 Uhr in der Früh…
Nach zwei Nächten gingen wir dann für zwei weiter Nächte in den berühmt berüchtigten Tayrona-Nationalpark, eine gute Stunde von Santa Marta entfernt. Das waren wirklich wieder einmal zwei Tage im Paradies! Sonne, Strand und ein wahnsinnig wildes Meer, so dass Baden nur an bestimmten Stellen erlaubt ist. Mitten im Park liegt eine kleine archäologische Städte, El Pueblito. „Das Dörfchen“ zeigt letzte Überreste des vor hunderten von Jahren hier hausenden Tayrona-Volkes. Eine wunderschöne Tageswanderung durch den Tayrona-Park. Übernachtet wurde in Hängematten – mittlerweile schlafe ich herrlich in Hängematten J
Danach ging’s wieder zurück nach Santa Marta für Silvester. Wie gesagt, feiern Latinos im engsten Familienrahmen. Es war schon wirklich sehr schwierig Silvester und Neujahrstag ein Restaurant zu finden – praktisch alles geschlossen und sonst schon ausgebucht mit Reservationen! Nun gut, wir fanden schon noch was – es gibt ja immer eine Lösung. Unser Hostel bot dann wohl die beste Party. Jedenfalls kamen nach Mitternacht viele Einheimische zu unserer Dach-Party.
Im Neuen Jahr ging ich dann noch einen Tag nach Taganga zum Tauchen. Taganga ist ein kleines Fischerdorf, ca. 5km nördlich von Santa Marta. Dort gibt es eigentlich nur Touristen, die Tauchen wollen, sonst wirklich nichts. Also wer tauchen will in Kolumbien, ist hier wirklich an der falschen Adresse. Es ist zwar billig – aber bietet nicht viel. Honduras ist noch billiger und bietet mehr bezüglich Unterwasserwelt sowie Sicherheitsvorkehrungen beim Tauchen. Ich war wirklich froh, habe ich mittlerweile ein bisschen Erfahrung. Einen Besuch bei Simon Bolivars letztem Wohnort durfte natürlich nicht fehlen. Sogar das Bett, in dem er starb, steht dort schön aufbereitet da…
Da ganz Kolumbien Ferien hatte, waren dann alle Nachtbusse nach Bucaramanga schon voll L somit blieb ich noch einen Tag länger in Santa Marta und tankte noch einmal richtig Sonne.
Einen Tag später als geplant kam ich dann früh morgens in Bucaramanga an. Der Nachtbus war übrigens sein Geld wert – hatte fantastisch geschlafen. Bucaramanga liegt auf rund 1000m, umgeben von Bergen. Bekannt auch als Gleitschirm-Mekka. Dies liess ich mir natürlich nicht entgehen und gönnte mir einen kurzen Flug „über“ die Stadt – sehr gemütlich! Am Folgetag ging ich nach Girón, einem Städtchen gleich nebenan. Einmal mehr eine wunderschöne, koloniale Altstadt. Sicherlich eine der schönsten Städte Kolumbiens. Dann buchte ich eine Tour zum Chicamocha-Canyon. Der Chicamocha-Canyon ist angeblich der zweitgrösste Canyon nach dem Gran Canyon. Mit der längsten Seilbahn Südamerikas kann man den Canyon auf dem Luftweg durchqueren. Die Aussicht ist fantastisch! Auf der anderen Seite des Canyons warteten dann etliche Touristenattraktionen. Der Hammer war aber der „Geissenweg“. Etliche Ziegen werden dort gehalten und den Touristen präsentiert. Das Beste daran ist aber, dass die Ziegen ursprünglich aus dem Toggenburg sind!! So steht’s zumindest auf einer Tafel beschrieben. Bin also nicht der einzige, dem es hier gefällt ;-)
Von Bucaramanga ging’s dann nach San Gil, DEM Outdoor-Sport-Mekka Kolumbiens. Hier wird alles angeboten, was zur Adrenalin-Ausschüttung und einem Lächeln auf dem Gesicht führt. Ich hatte mich dann für Rafting, Caving und Bungee-Jumping entschieden – alles an einem Tag. Fantastisch. Und bei herrlich sommerlichem Bergwetter und ca. 25-30 Grad! Zuerst also knapp zwei Stunden den Fluss runter. Haha und zum ersten Mal bei einer Rafting-Tour habe ich nun erlebt, wie jemand aus dem Boot fällt. Der kleine ca. 10-jährige Junge schwappte schon mit der ersten Welle aus dem Boot. Das war ja ein Ding, bis der wieder drin war… am Spassfaktor fehlte es also nicht. Dann, bereits etwas ausgekühlt, ging’s direkt zum Caving. Nur in Badehose, Schuhen, Helm und Stirnlampe durch die Tropfsteinhöhle waten und zwischendurch durchs ar…kalte Wasser schwimmen oder kriechen. Nach einer weiteren Stunde im kühlen Nass, war ich dann sehr froh um den Kaffe und die wärmenden Sonnenstrahlen. Zum krönenden Abschluss des Tages folgte dann der Bungee-Jump. Nur 38m, aber immerhin. Zumindest war das Erlebnis sehr cool und die Aussicht ebenfalls.
Dann besuchte ich noch Barichara. Das Dörfchen gilt als „schönste Stadt Kolumbiens“. Wahrscheinlich deshalb, weil bis heute jedes Haus im „alten Stil“ gebaut wird. Ausser den schönen Häusern und der fantastischen Aussicht gibt’s da oben aber nicht viel zu sehen, so dass ich am Nachmittag dann eine ziemlich mühsame und lange Busfahrt nach Villa de Leyva nahm, wo ich Oli dann wieder traf. Er sollte aufgrund seiner letztjährigen Ellbogen-OP „kein“ (Extrem-)Sport betreiben und liess daher diese wunderschöne Gegend nördlich von Villa de Leyva aus.
Villa de Leyva ist ebenfalls ein Bergdorf, auf gut 2000m. Bekannt für schöne Wanderungen und Ausritte. Leider war die Zeit schon etwas fortgeschritten, so dass es „nur“ für eine Bike-Tour reichte. Landschaftlich sehr schön, aber nichts Aussergewöhnliches. Die Natur hier ist halt einfach anders als bei uns. Mir gefällt ja v.a., dass Palm-Bäume noch auf dieser Höhe wachsen! Und die Baumgrenze hier liegt ja irgendwo bei 3-4000 Metern… Die Fahrt zu den Baggerseen war aber schön, mal abgesehen davon, dass das Mountainbike eine wahre Katastrophe war. Kaum etwas funktionierte daran... in dieser Gegend lebte vor Jahrhunderten das Volk der Muiscas. Zu sehen sind nur noch Überreste einer astronomischen Stätte sowie die dutzenden Phallus-Symbole, welche die Muiscas als Zeichen der Fruchtbarkeit überall erigierten, äh, errichteten ;-)
Von Villa de Leyva ging’s dann direkt nach Bogota, wo wir jetzt noch eine Nacht verbrachten. Gestern versuchten wir noch ein Fondue und Raclette im „Restaurante Cuisine Suisse“… der Besitzer ist aber Kolumbianer und es fehlt ein gewisses Flair und Verständnis für die Schweizer Küche…

 So, nun ist es an der Zeit „adiós“ zu sagen oder besser „hasta la vista“ :-D

Vielleicht werde ich die krassen Busüberholmanöver vermissen, zumindest aber freue ich mich auf 3-lagiges Klo-Papier, das man auch in die Schüssel werfen darf und nicht in den Eimer nebenan. Die schlechten Pommes und generell die relativ einseitige einheimische Küche sowie das süsse, fade Brot werde ich bestimmt nicht vermissen. Jedoch die frischen Fruchtsäfte, die es an jeder Strassenecke zu kaufen gibt. Ich freue mich aber auch auf Schlaglöcher freie Strassen, sauberes Trinkwasser oder ein Rivella :-P
Vermissen werde ich aber sicherlich die unglaublich freundlichen und netten Menschen hier mit ihrem strahlenden Lächeln im Gesicht sowie das einzigartige Flair Kolumbiens.


Die vergangenen 6 Monate waren sicherlich die tollsten und intensivsten Monate meines Lebens mit unzähligen, wertvollen Kontakten und Begegnungen.


Donnerstag, 5. Januar 2012

Land & Leute - Teil 2

Obwohl ich schon sehr bald zurück bin, ist es wieder einmal an der Zeit, etwas über die Lebensweise und die Leute hier zu schreiben.
Also generell bin ich ja sehr froh, hat mich meine Reise relativ spontan doch wieder für längere Zeit nach Südamerika gebracht. In Zentralamerika herrscht einfach eine komplett andere Mentalität. Ausser in Nicaragua und Mexiko sind die Leute eher unfreundlich und wollen einfach nur Geld.
Südamerika ist diesbezüglich meines Erachtens viel, viel angenehmer – insbesondere Kolumbien. Kolumbien ist wirklich einzigartig was die Leute anbelangt. Die sind extrem nett und bieten einem fast immer einfach so – kostenlos (in den meisten anderen Ländern wollen sie dann Geld) – ihre Hilfe an.
Möchte im Folgenden noch ein paar Dinge aufzeigen, die hier einfach gaaaanz anders sind als bei uns.

Restaurants:
Dies ist manchmal ein generelles Tourismus-Problem. Oftmals wissen die Leute hier einfach nicht, wie mit dem Tourismus umgehen. Was sind die Bedürfnisse? Beispielsweise wird ganz oft einfach alles miteinander aufgetischt, sprich Suppe, Salat und Hauptgang gleichzeitig. Abgeräumt wird jeweils, wenn sich die „letzte Gabel“ noch auf dem Weg zum Mund befindet.

Abfall:
Ebenfalls ein Thema, das Bücher füllen könnte… Ecuador und Kolumbien sind da weit fortschrittlicher als zentralamerikanische Länder. Hier in Kolumbien stehen oftmals Abfalleimer mit drei verschiedenen Fächern rum: Karton/Papier, Glas, Übriges. Viele Einheimische werfen aber einfach alles in ein Loch… vielerorts sind aber öffentliche Abfalleimer eine Seltenheit, weshalb es nicht verwunderlich ist, dass ganze Städte fast im eigenen Müll ersticken. Spannend ist ja auch, dass sich die Leute hier nicht ab dem Müll stören. Da stellst du deinen Müllsack vor die Haustüre. Dieser wird dann von Hunden und Pennern nach essbarem durchsucht, was eine riesen Schweinerei hinterlässt. Am Folgetag geht aber alles seinen gewohnten Lauf. Kaum ein Mensch hier räumt vor seiner eigenen Haustür seinen eigenen Müll weg. So stapeln sich halt manchmal die „Dreckhaufen“ im eigenen Garten… In Santa Marta (Kolumbien) lag jeweils extrem viel Müll auf den Strassen, der dann abends mit der Meeresbrise durch die Gassen gefegt wurde, so dass einem wortwörtlich der Dreck um die Ohren flog.

Verkehrsmittel – nochmal:
In der Regel kriegt man für längere Busfahrten einen nummerierten Sitzplatz. Was mich immer wieder fasziniert ist, dass sich die Leute hier unter keinen Umständen auf einen anderen Platz setzen würden. Da ist praktisch kein Tausch möglich! Unglaublich, was ich da schon für Streits erlebt habe…
Taxifahren ist auch sehr unterschiedlich. Hier in Kolumbien sind die Taxifahrer meistens recht locker und freundlich. Sie sind aber meistens so faul, dass sie an jeder roten Ampel den Gang raus nehmen und ihn bei „grün“ dann kaum wieder rein bringen, weil die Karre schon so alt und verrostet ist J auch Anfahren „am Berg“…ja schon die kleinste Steigung führt meistens zu einem kleineren Chaos. Noch viel schlimmer ist’s mit privaten PWs. Diese sind aber häufig auch bis zum letzten Quadratzentimeter gefüllt – sei es mit Personen oder Früchte/Gemüse.

Strassenverkäufer:
Ich find’s einfach unglaublich geil, wenn an der Karibikküste bei über 30° am Schatten an einem Stand unter dem Sonnenschirm offen Käse angeboten wird. Ok, der Käse schmeckt eh scheisse, aber trotzdem…der schwitzt ja schon bei uns bei Raumtemperatur!! Wie soll er denn mit der karibischen Hitze umgehen??
Dann gibt’s aber auch noch all die anderen Verkäufer. Einige haben fix vor einem Supermarkt/Kleiderladen etc. ihren Stand. Andere ziehen mit ihrem Wägelchen umher, schreien und werden ihr Zeugs kaum los… das Beste, was mir auf der Strasse angeboten wurde war ein Stromkabel! Stimmt, das vergesse ich immer… Ja, eigentlich hätte ich ihm eines abkaufen sollen, einfach wegen der originellen Idee. Sorry, so ein Schwachsinn…

Simon Bolivar:
In den Ländern des ehemaligen Grosskolumbiens (Venezuela, Kolumbien, Ecuador, Panama sowie Teilen von Guayana und Peru) wird der Befreier „el Libertador“ bis aufs letzte gefeiert. Hugo Chavez ist so stolz auf Simon, dass in Venezuela alles nach ihm benannt ist. Panama will nach der Trennung von Kolumbien wohl nicht mehr viel mit dem Süden zu tun haben – dort erscheint der Name sehr selten. In Ecuador ist auch nur weniges nach Bolivar benannt. Kolumbien hingegen hatte geschichtlich gesehen schon mehr mit ihm zu tun. Hier in Boyaca (im Nordosten) fand die grosse „Befreiungsschlacht“ gegen die Spanier statt und in Santa Marta starb Simon Bolivar im Jahre 1830 an Tuberkulose (hier wird aber auch über Syphilis gemunkelt und Wikipedia behauptet eine Arsenvergiftung). Jedenfalls ist er in den „Paises Bolivarianos“ (Bolivar-Länder; inkl. Bolivien) DER Staatsheld und fast in jeder Stadt ist ein Platz nach ihm benannt.


Weihnachtsbeleuchtung:
Ich hatte jetzt ja das Glück während der Weihnachtszeit hier zu sein. Hier werden ganze Stadtteile in ein Lichtermeer verwandelt. Nicht einfach nur eine Strasse und fertig. Nein, jeder Park und die umliegenden Strassen, jedes Denkmal und Sehenswürdigkeiten sind mit den gleichen Lämpchen und „Licht-Skulpturen“ umgeben. Manchmal ein bisschen „too much“, aber ok, die Leute hier sind irgendwie so fanatisch auf Weihnachten. Und das lustigste ist, dass die Weihnachtsbäume meistens noch mit künstlichem Schnee bedeckt sind – haha, kaum ein Mensch hier hat jemals Schnee aus der Nähe gesehen.

So, das war’s mal wieder zu „Land & Leute“.

Für alle, die allenfalls in den Nachrichten etwas Schlechtes über Kolumbien gehört haben: Oli und ich sind nicht mehr im Norden! Wir haben auch überhaupt nichts davon mitgekriegt vor Ort. Aber wie ich den Medien entnehme, sind die News noch gar nicht über den Atlantik gekommen… auf Englisch gibt’s hier News.
Mehr zum wunderschönen und coolen Kolumbien folgt in einer Woche… jaja, ich komme schon bald wieder zurück. Zum Vormerken: Samstag, 14.1.12 um 18:40 Uhr am Flughafen Zürich ;-)
Also, liebe Grüsse aus dem kolumbianischen Sommer in Bucaramanga und bis bald.